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Case study für die Milchindustrie

Das Emmi-Produktionswerk Ostermundigen in der Schweiz setzt auf Hitachi-Inkjet-Drucksysteme bei der Lot-Kennzeichnung

Rund eine Million Tonnen Milch verarbeitet Emmi in den über die gesamte Schweiz verteilten 25 Produktionsbetrieben. Das Unternehmen ist damit die Nummer 1 auf dem Schweizer Milchmarkt mit einer Produktionsmenge von ca. 3,4 Millionen Tonnen Milch. Im Jahr 2017 erwirtschaftete die Emmi-Gruppe einen Umsatz von rund 3,4 Milliarden Schweizer Franken. Seit dem Jahr 2003 betreibt Emmi das Werk Ostermundigen: Dort arbeiten rund 600 Mitarbeiter. Täglich werden 330 Tonnen Milch verarbeitet – etwa ein Zehntel der von Emmi in der Schweiz verarbeiteten Milch. Heute ist das Werk innerhalb der Gruppe der größte Schweizer Produktionsstandort. Top-Seller aus Ostermundigen sind die zehn Caffè-Latte-Variationen. „Das ist wohl die wichtigste Marke von Emmi“, sagt Isidor Lauber, der Leiter des Standorts. Im Jahr 2012 knackte die Produktgruppe die magische Zahl von 100 Millionen verkauften Bechern. Das Produktportfolio in Ostermundigen umfasst darüber hinaus zahlreiche Joghurt-, Eis- und Dessert-Sorten sowie Produkte, die die große Nachfrage nach laktosefreier Milch bedienen.

Überblick: 

  • Gewinnzahlen sind 20, 1500 und 50:
  • Rund 50 Hitachi-Inkjet-Drucker beschriften bei Emmi im Werk Ostermundigen, nahe Bern, alle Produkte mit der Lot-Information.
  • 1500 verschiedene Artikel im Monat werden dort auf 20 Produktionslinien abgefüllt und verpackt.
  • Zusätzliche Gewinnzahl ist die 10, denn der älteste Inkjet-Drucker der japanischen Druckexperten tut bereits seit zehn Jahren seinen Dienst.

Herausforderung

Bei Emmi verlässt kein Produkt das Werk ohne die Lot-Nummer mit folgenden Infos: Auf welcher Linie wurde abgefüllt? Welches Abfülldatum und welches Mindesthaltbarkeitsdatum? Dazu kommt die Information, auf welcher Bahn der einzelne Becher abgefüllt und verschlossen wurde. Inkjet-Codiertechnologie ist für diese Aufgabe optimal. Nur Inkjet kann das breite Spektrum der verwendeten Deckel abdecken: Kunststofffolien, Aluminium oder auch Papier. Der Kriterienkatalog für die Auswahl des Leistungspartners ist streng. Die Caffè-Latte-Linien produzieren 36.000 Becher pro  Stunde, da sind hohe Leistung und absolute Zuverlässigkeit gefragt. Die Produktwechsel und den damit notwendigen Wechsel des Deckelaufdrucks erledigt der Maschinenführer direkt an der Linie. Neben der Leistung ist auch eine komfortable Handhabung der Serviceanforderung wichtig. Es darf nicht vorkommen, dass die Maschine bei einer Serviceanforderung den Betrieb unterbricht, weil das Codiergerät blockiert. Bei Hitachi können diese Serviceanforderungen innerhalb eines Zeitfensters erledigt werden, so dass bis zur nächsten passenden Pause weiterproduziert werden kann.

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LÖSUNG

Ein wichtiges Kriterium, das für die Hitachi-Lösungen gesprochen hat, war die Sauberkeit. Das Nachfüllen von Tinte und Solvent geschieht mit wenigen Handgriffen und ohne „Schmieren“ oder „Kleckern“. Das Nachfüllen von Tinte und Solvent geschieht mit wenigen Handgriffen. Für das Lösemittel ist der Bediener an der Linie zuständig, die Tinte tauscht der Techniker aus. Es  können ca. 2400 Betriebsstunden mit einem Tintenvorrat produziert werden. Das System ist sehr robust und arbeitet auch bei Temperaturen von 45 °C – 50 °C in den Linien, mit Überdruck und der hohen Luftfeuchtigkeit absolut zuverlässig. Auch das Reinigen der Anlage ist einfach. Nur zwanzig Becher – also zwei Takte – werden bei einem Produktwechsel  benötigt, um die sichere Funktion der Druckköpfe und den korrekten Aufdruck zu prüfen. Ein zusätzliches Kontrollgerät braucht Emmi an dieser Stelle nicht, denn die hohe Qualität des Aufdrucks ist auf einen Blick erkennbar und wird im Prüfprotokoll dokumentiert.

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RESULTAT

Hitachi konnte sich mit seinen Drucksystemen Schritt für Schritt bei Emmi in Ostermundigen etablieren. Der Distributionspartner in der Schweiz ist Peyer Marking. Seit 2006 sind die Hitachi-Lösungen erfolgreich im Einsatz. Über die Jahre konnten dann noch einzelne Geräte an kleineren Linien platziert werden. Die Techniker haben schnell gesehen, dass sie viel weniger Zeit als für die Drucker aufwenden müssen. 2012 stand die Ausrüstung der großen Caffè-Latte-Linien an. Es war klar, dass dort Hitachi mit jeweils zehn Inkjets und einem Reservegerät zum Einsatz kommen würde, da das Gesamtpaket einfach gepasst hat. Das Gesamtpaket bezieht auch den Service mit ein. Bei den Hitachi-Druckerlösungen steht ein prompter Service mit gut geschulten Servicepartnern bereit. Emmi kann sich hier auf den Service von Peyer Marking mit kurzen Reaktionszeiten vollauf verlassen. Bei der Inbetriebnahme neuer Maschinen oder Anlagen besteht generell wenig zeitlicher Spielraum: Wenn die Maschine in Betrieb geht,  muss die Produktion gleich reibungslos weiterlaufen.

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Mit Hitachi-Druckern können wir Serviceanforderungen in unseren Produktionsplan besser integrieren.
Christoph Wyss
Produktionsleiter
Wir kontrollieren den Aufdruck selbst – die hohe Druckqualität ist leicht erkennbar.
Etemi Bljerim
Anlagenführer
Das Nachfüllen von Solvent und Tinte muss einfach und sauber sein.
Isidor Lauber
Werksleiter
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Guido Wertli
Business Unit Manager